Dominikanische Republik

Allgemeines zur Dominikanischen Republik

Als der erste gemeinsame Urlaub mit meinem Mann anstand, war für ihn eines sofort klar: Dominikanische Republik. Er ist ein absoluter Fan dieser Insel und war früher bereits sechsmal dort. Obwohl mich die Armut dort ein wenig abgeschreckt hat, haben wir unseren Urlaub dort verbracht... und den im Jahr darauf gleich noch einmal. Die Dominikanische Republik ist wirklich traumhaft und die Armut wird von den dort lebenden Leuten ganz anders wahrgenommen, da ihre Lebenseinstellung sich von der unseren immens unterscheidet.

Da ich in der DomRep keine Exkursion sondern "nur" Urlaub gemacht habe, findet man unter dem Geologie-Link oben nur einen kleinen Abriss zur Geologie, wer aber mehr wissen will, der findet auf der Literaturseite den Verweis auf ein Buch, das zwar schon älter, aber sehr ausführlich ist.

Geologie der Dominikanischen Republik

Die Dominikanische Republik liegt auf der östlichen Hälfte der Insel Hispaniola. Diese besteht in erster Linie aus Karbonaten. Bemerkenswert sind die Bernsteinvorkommen, die man im Amber Museum in Puerto Plata bewundern kann. Dieses Museum ist jedem Geologen zu empfehlen, denn dort gibt es viele Infos zur DomRep und interessante Ausstellungsstücke. Als natürliche Ressourcen treten in der DomRep Nickel, Bauxit, Gold und Silber auf.

Man unterscheidet im Wesentlichen folgende Einheiten (nach Weyl, 1966):

Das Gebirge der Cordillera Setentrional (Cordillera del Norte) erstreckt sich an der Nordküste. Es stellt eine nordwärts einfallende Scholle aus in erster Linie tertiären Gesteinen dar. Örtlich kommen darunter metamorphes Kristallin und Vulkanite zum Vorschein.

Die Cordillera Central weist Höhen von bis zu 3175 m (Pico Duarte) auf und hat eine Länge von über 300 km. Es besteht aus kristallinen Schiefern, kretazischen Sedimenten und Vulkaniten, endkretazischen Peridotiten und Quarzdioriten und tertiären Sedimenten.

Zwischen diesen beiden Einheiten liegt das Cibao, eine Depression, in der alles Erdenkliche angebaut wird. Es wird aus annähernd 10 km Tertiärsedimenten aufgebaut.


Literatur

Weyl, R. (1966): Geologie der Antillen.- Bornträger, S. 99-141 u. S. 319-325

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