Röntgenfluoreszenzspektrometrie
Das Verfahren der Röntgenfluoreszenzspektrometrie basiert, ebenso wie die
EMS, auf wellenlängendispersiven Messungen. Das Probenmaterial wird durch
Röntgenstrahlung angeregt, die von einer Röntgenröhre mit Spannungen zwischen
10 und 100 kV erzeugt wird. Die daraus hervorgehende Wechselwirkung zwischen der
Primärstrahlung und den Atomen der Probe führt zu einer Ionisierung von
Orbitalelektronen. Durch die Neuordnung der Elektronen und den Rückfall des Atoms
in den Grundzustand entsteht eine Fluoreszenzstrahlung mit einer für das jeweilige
Element charakteristischen Wellenlänge.
Ich habe innerhalb meiner Arbeit die Proben mit einem Metallmörser zerkleinert
und mit einer Achat-Kugelmühle pulverisiert. Das Gesteinsmehl wurde mit Hilfe
einer Mikronisiermühle auf eine Korngröße von <2 µm gebracht und am GEOMAR
Forschungsinstitut in Kiel zu Schmelztabletten verarbeitet. Dort wurde die
chemische Zusammensetzung dieser Tabletten gemessen.
Literatur
Potts, P.J., Bowles, J.F.W., Reed, S.J.B. & Cave, M.R. (1995): Microprobe Techniques in the Earth Sciences. Mineralogical Society Series, Chapman & Hall, 409 S.
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